…und sie -äh- er bewegt sich doch!

Den Adapter für den Einsatz des Rotors am Alu-Mast hatte ich ja schon länger fertig. Nur drehte dich der Rotor nicht, weil ich die Schrauben für die Befestigung der Blechwinkel am Adapter zu lange gewählt hatte. Dadurch wurde der Rotor am Gehäuse fest geklemmt.

Die Schrauben durch eine zusätzliche U-Scheibe am Klemmen zu hindern, hatte die Lösung gebracht.

Rotorklemmbacken ersetzt
Rotorklemmbacken ersetzt

Inzwischen habe ich auch von Udo die Blechlaschen bekommen, die er mir zur Aufnahme des Rotors am Maststativ gefertig hatte. Nur sind die Laschen zu breit, um sie direkt am Rotorboden zu befestigen. Die Anschlussklemmen für die Steuerleitung würden dadurch verdeckt bzw. durch die angepresste Alulasche vermutlich einen Schluss erleiden.

Blechlaschen - zu breit
Blechlaschen – zu breit

Daraufhin habe ich, wiederum von Udo mit Material versorgt, Abstandshalter aus Polyamid gefertigt. Das Rundmaterial mit den Abmessungen 30 x 10 mm wurde mit einem axialen 6 mm-Loch versehen, so dass die nunmehr längere M5x50-Schraube hindurch passt.

Rotor mit Abstandshalter auf Blechlaschen
Rotor mit Abstandshalter auf Blechlaschen

So steht der Rotor inzwischen auf vier (drei, ein Schraubenrest muss noch aus dem Gehäuse ausgebohrt werden) PA-Füßen, mit den Blechlaschen verbunden. Deren Ende wird  bei losem Untergrund mit einem Erdnagel,  vulgo Häring, mit dem Stativ verbunden und verschafft dem Stativ damit Standfestigkeit.

Auf dem Garagendach ist das Stativ mit den Elefantenfüßen verbunden, unter denen die Blechlaschen eingeklemmt werden. Beim Aufbauversuch ohne Abspannung machte die Konstruktion schon einen sehr stabilen Eindruck

Mast, Stativ, Rotor, Laschen und Elefantenfüße auf dem Dach
Mast, Stativ, Rotor, Laschen und Elefantenfüße auf dem Dach

Apropos Aufbauversuch: Gemessen ab dem Anlagen der Leiter an das Garagendach hat es 20 Minuten gedauert, bis ich Mast, Stativ und Rotor auf das Dach getragen und dort montiert habe – inklusive des Ausrichtens mit der Wasserwaage. Die Füße waren schon oben.

Insofern ist es realistisch anzunehmen, dass ich alleine ohne fremde Hilfe es schaffen sollte, die (schon aufgespannte) Antenne innerhalb von 45 Minuten abgespannt auf dem Mast in 15 Meter Höhe haben sollte. Eine wichtige Kenngröße für die Planung des nächsten Contests im FD-Stil…

Wie groß war die Befriedigung, als beim anschließenden Funktionstest der Rotor klaglos den Mast im Stativ gedreht hat! Daran wird auch das Gewicht der Antenne mit 6 kg nichts ändern. Alles wird gut!

 

 

 

Autor: kai

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