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	<description>Auf der Suche nach den eigenen Wurzeln.</description>
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		<title>30-jähriges Jubiläum</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 07:08:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute vor 30 Jahren habe ich meine erste dokumentierte Paddeltour im Kajak durchgeführt. Das würde ja bedeuten, dass ich 30+x Jahre alt bin&#8230; Am 21.05.1983 steht der erste Eintrag in meinem ersten Fahrtenbuch vermerkt. Die Fahrt ging auf der Wietze von &#8230; <a href="http://www.altenfelder.net/2013/05/21/30-jahriges-jubilaum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor 30 Jahren habe ich meine erste dokumentierte Paddeltour im Kajak durchgeführt. Das würde ja bedeuten, dass ich 30+x Jahre alt bin&#8230;<span id="more-338"></span></p>
<p>Am 21.05.1983 steht der erste Eintrag in meinem ersten Fahrtenbuch vermerkt. Die Fahrt ging auf der <a title="Wikipedia: Wietze (Örtze)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wietze_(Örtze)" target="_blank">Wietze</a> von Reddingen bis Hermannsburg, <a title="GoogleMaps: Reddingen - Hermannsburg" href="http://goo.gl/maps/bZQtZ" target="_blank">immerhin stolze 21 Kilometer</a>. Seitdem bin ich noch viele weitere Flüsse gefahren und gebe meine Erfahrung an meine Kinder weiter.</p>
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		<title>Neues Kurz-Rufzeichen zugeteilt</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 10:05:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am Wochenende kam die Post aus Dortmund, von der dortigen Außenstelle des Bundesnetzagentur (BNetzA). Im Umschlag &#8211; die erhoffte Zuteilung eines Kurzrufzeichens für die neue &#8220;Contestgruppe Buxtehude&#8221;. Mit dem Rufzeichen DK3A ist gleich der erste Eintrag aus unserer Wunschliste von &#8230; <a href="http://www.altenfelder.net/2013/05/06/neues-kurz-rufzeichen-zugeteilt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende kam die Post aus Dortmund, von der dortigen Außenstelle des Bundesnetzagentur (BNetzA). Im Umschlag &#8211; die erhoffte Zuteilung eines Kurzrufzeichens für die neue <a title="“Contestgruppe Buxtehude”" href="http://www.altenfelder.net/2013/04/13/contestgruppe-buxtehude/">&#8220;Contestgruppe Buxtehude&#8221;</a>.<span id="more-322"></span></p>
<p>Mit dem Rufzeichen <strong>DK3A</strong> ist gleich der erste Eintrag aus unserer Wunschliste von drei Rufzeichen zugeteilt worden. Die Zuteilung ist auf fünf Jahre befristet, weil es sich bei den Kurzrufzeichen um eine &#8220;knappe Ressource&#8221; handele. Sollte die Nachfrage das Angebot übersteigen, würde nach den fünf Jahren voraussichtlich die Zuteilung nicht verlängert, sondern das Rufzeichen neu (an einen anderen Antragsteller) vergeben.</p>
<p><a href="http://www.altenfelder.net/wp-content/uploads/2013/05/Zuteilungsurkunde_DK3A.pdf">Zuteilungsurkunde_DK3A</a></p>
<p>Ein Rufzeichen mit einem einstelligen Suffix beschert dem Nutzer Vorteile während Funkwettbewerben, in denen es darauf ankommt, möglichst viele Funkverbindungen abzuwickeln. Wenn nur ein Buchstabe gesprochen bzw. als Morsecode getastet werden muss anstatt der sonst üblichen zwei oder gar drei Buchstaben, so sind das wertvolle Sekunden pro Verbindung (QSO).</p>
<p>Spitzen-Contester erzielen in den sogenannten Pile-Ups QSO-Raten von 1-200 pro Stunde, <a title="Rate is king!" href="http://www.qsl.net/oh1noa/rates.htm" target="_blank">Rekorde</a> liegen sogar noch weit darüber bei 278 (CW) bzw. 480 (SSB). Natürlich spielen noch mehr Einflussgrößen eine Rolle (Standort, Antennen, Leistung, seltener Rufzeichen-Präfix, Betriebstechnik,&#8230;), aber die Kürze eines Rufzeichens ist <strong>ein</strong> wichtiger Faktor beim Erreichen hoher QSO-Raten.</p>
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		<title>DARC VHF-/UHF-Contest</title>
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		<pubDate>Sun, 05 May 2013 18:49:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das war wieder eine Qual! Hier aus dem Moorloch zu funken, für das 2-Meter-Band mit nur einer 7-Element-Yagi auf 8m Höhe und barfuss ohne Endstufe, ist wahrlich kein Wunschkonzert. Das Umschalten auf die BigWheel hat ein paar Mal geholfen, die Richtung eines Anrufer &#8230; <a href="http://www.altenfelder.net/2013/05/05/darc-vhf-uhf-contest/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das war wieder eine Qual! Hier aus dem Moorloch zu funken, für das 2-Meter-Band mit nur einer 7-Element-Yagi auf 8m Höhe und barfuss ohne Endstufe, ist wahrlich kein Wunschkonzert. <span id="more-315"></span>Das Umschalten auf die BigWheel hat ein paar Mal geholfen, die Richtung eines Anrufer zu identifizieren. Um wirklich hilfreich zu sein, müsste sie aber auch mindestens zweifach gestockt sein und deutlich höher sitzen.</p>
<p>Auf 70cm hat die 11-Element dann doch nicht funktioniert. Bis zum Schluss habe ich sporadisch spontan hohes SWR und konnte nicht ermitteln, ob es nun an der Antenne, der Zuleitung oder dem Umschalter liegt. Insofern habe ich nur zwei Verbindungen dort gehabt und das Log daher lediglich als Checklog eingereicht.</p>
<p>Andere Stationen haben mir laufende Nummern in den hohen Hunderten zurück gegeben. <a title="QRZ.com: DR3M" href="http://qrz.com/db/DR3M" target="_blank">DR3M</a> auf Helgoland dürfte noch deutlich darüber liegen. Die haben aber auch eine gewaltige Materialschlacht geschlagen. Die Summe von Ausrüstung im Wert von 10-20 kEUR Ausrüstung stand im Raum.</p>
<p>Mein Ergebnis zu verbessern, ist vermutlich schon mit weniger Mitteln zu erreichen. Die größte Wirkung dürfte ein erhöhter Standort auf dem <a title="Wikipedia: Geestrücken" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geestrücken" target="_blank">Geestrücken</a> südlich von Buxtehude haben. Dort gibt es Erhebungen zum Teil 50 Meter über Meeresspiegel, was gegenüber den zwei Meter ASL bei mir schon eine echte Hausnummer ist.</p>
<p>Dazu muss meine Station konsequent portabel-fähig werden. Der Transceiver ist es prinzipiell, wobei der FT-100 einige Einschränkungen hat, die mich mehr und mehr stören. Der Lüfter läuft bei jedem Druck der PTT los, egal mit welcher Ausgangsleistung. Die NF-Leistung ist unzureichend, da kommt aus dem Headset einfach nicht genug heraus. Noch dazu hatte mein Kopfhörer-Verteiler einen Wackelkontakt, sodass ich auf dem Headset nur einohrig hören konnte.</p>
<p>Das größte Manko aus meiner Sicht ist aber, dass der micro Keyer II das Gerät nicht unterstützt. Jozef, OM7ZZ schrieb mir dazu, dass &#8220;microphone incompatibilities&#8221; der Grund hierfür seien. Damit kann ich den digitalen Sprachspeicher im micro Keyer nicht nutzen und muss selber über Stunden hinweg CQ rufen &#8211; sehr ermüdend.</p>
<p>Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen, sich von dem FT-100 zu trennen und durch ein moderneres Gerät zu ersetzen?</p>
<p>Mein Bus hat eine zweite Batterie für die Standheizung, die ich zum Betrieb des Funkgerätes nutzen kann. Zusätzlich habe ich noch zwei ausgediente Autobatterien, die ich ebenfalls für den Zweck verwenden kann.</p>
<p>Um nur aus Batterien funken zu können, müsste ich ein 12V-Netzteil für den Laptop anschaffen. Oder mich nach einem Ersatz für den betagten Computer umsehen, der dann von Haus aus 12V-fähig ist. Dann käme aber vermutlich Windows7 oder gar 8 auf mich zu. Ich glaube, ich werde mich für die erste Option entscheiden.</p>
<p>Bei größeren Aktionen (&gt; 24h) wird dann der Stromerzeuger mitkommen müssen, dann würde ich vermutlich mit dem Wohnwagen losfahren.  Damit sind dann auch 100 Watt und normaler Laptop-Betrieb möglich. Sollte irgendwann eine Endstufe hinzu kommen, reicht mein jetziger Moppel mit seinen 2 kW Leistung vermutlich nicht mehr aus.</p>
<p>Die Antennen kommen vom Dach und müssen an einem Portable-Mast montiert werden. Den will ich für den <a title="Mageres Ergebnis beim DARC 10m-Contest" href="http://www.altenfelder.net/2013/01/29/mageres-ergebnis-beim-darc-10m-contest/">geplanten Drahtbeam</a> sowieso anschaffen. Der vorhandene Rotor reicht aus, Mast samt Antennen von unten zu drehen. Dann gibt es kein Problem mit der Kopflast. Bei den UKW-Antennen würde ansonsten auch ein <a title="Diskussion auf eham.net über Armstrong-Rotoren" href="http://www.eham.net/ehamforum/smf/index.php?topic=37723.0" target="_blank">Armstrong-Rotor</a> ausreichen.</p>
<p>Auf der technischen Seite ist der Aufwand also überschaubar. Die größte Herausforderung wird sein, einen passablen Standort zu finden, den ich dauerhaft ohne größeren Genehmigungs-Arien für den Funkbetrieb nutzen kann.</p>
<p>Er muss im näheren Umkreis liegen, damit das Verhältnis von An- und Abfahrtszeit zur Funkzeit ausgewogen bleibt. Ein Problem, dass ich schon von der Auswahl geeigneter Paddelziele kenne. Der Standort muss sowohl für UKW-Betrieb (erhöhte Lage, freie Rundumsicht) als auch für KW-Betrieb (leitfähiger Boden, große Fläche für Drahtantennen, vereinzelte hohe Bäume als Abspannpunkte) geeignet sein, darf nicht allzu frei zugänglich (Spaziergänger, neugierige Zeitgenossen) aber auch nicht zu abgelegen sein. Und eben genehmigungsfähig.</p>
<p>Die Planung möge beginnen!</p>
<p>Hier nun mein vorläufiges Ergebnis mit den claimed scores vom Wochenende:</p>
<p>Band     QSOs  Points  Countries  Squares    Points/QSO    ODX<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
144      46    8333        4       23            181      601</p>
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		<title>&#8220;Contestgruppe Buxtehude&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Apr 2013 16:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem letzten OV-Abend habe ich gefragt, wer denn Interesse hätte, an künftigen Contesten gemeinsam teilzunehmen. Und siehe da, es haben sich tatsächlich ein paar Unerschrockene gemeldet. Zu den Wagemutigen gehören Dieter DL4HO, Claus DL1HBL und Rudolf DH3LK. Eine etwa &#8230; <a href="http://www.altenfelder.net/2013/04/13/contestgruppe-buxtehude/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem letzten OV-Abend habe ich gefragt, wer denn Interesse hätte, an künftigen Contesten gemeinsam teilzunehmen. Und siehe da, es haben sich tatsächlich ein paar Unerschrockene gemeldet.<span id="more-319"></span></p>
<p>Zu den Wagemutigen gehören Dieter DL4HO, Claus DL1HBL und Rudolf DH3LK. Eine etwa losere Zusage haben Torsten DL3BAX und Heino DO1TI abgegeben. Beide haben noch mit dem Auf-, Aus- oder Umbau ihrer eigenen Shacks zu tun, bevor sie sich an solchen Vorhaben wie einer Contest-Teilnahme beteiligen wollen.</p>
<p>Aus den kommenden Contesten werden wir uns einen aussuchen, an dem wir erstmals gemeinsam teilnehmen. Dazu sind noch einige Dinge zu klären, z.B. ein geeigneter Standort (wir wohnen allesamt mehr oder minder antennengeschädigt) und wer von uns welche Technik und Kenntnisse beisteuern kann. Und wir werden ein kurzes Contest-Rufzeichen bei der BNetzA beantragen, um im Wettbewerb schnelle Durchgänge erzielen zu können.</p>
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		<title>Ersatzteile sind die Goldgrube im After Sales Service</title>
		<link>http://www.altenfelder.net/2013/04/07/ersatzteile-sind-die-goldgrube-im-after-sales-service/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Apr 2013 16:19:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass man mit Ersatzteilen gutes Geld verdienen kann, und insbesondere viel höhere Margen erzielt als mit dem eigentlichen Produktverkauf, ist mir aus meiner beruflichen Praxis schon lange bekannt. Aber wie hoch die Spannen in Branchen sein können, in denen die &#8230; <a href="http://www.altenfelder.net/2013/04/07/ersatzteile-sind-die-goldgrube-im-after-sales-service/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dass man mit Ersatzteilen gutes Geld verdienen kann, und insbesondere viel höhere Margen erzielt als mit dem eigentlichen Produktverkauf, ist mir aus <a title="Was macht Servicemodelle in der Industrie erfolgreich?" href="http://blog.pro-accessio.de/2013/02/11/was-macht-servicemodelle-in-der-industrie-erfolgreich/">meiner beruflichen Praxis</a> schon lange bekannt. Aber wie hoch die Spannen in Branchen sein können, in denen die Käufer bekanntermaßen sehr hohe Summen in ihr Hobby investieren, fand ich dann doch interessant.<span id="more-332"></span></p>
<p>In meinem Antennenpark befindet sich eine magnetische Loop-Antenne von I3VHF, das Modell &#8220;<a title="Magnetic Loop &quot;Baby&quot; von I3VHF" href="http://blog.pro-accessio.de/2013/02/11/was-macht-servicemodelle-in-der-industrie-erfolgreich/" target="_blank">Baby</a>&#8220;. Das ist eine tolle Antenne, mechanisch wirklich erstklassig aufgebaut, die ein gutes Signal erzeugt und bauartbedingt sehr schmalbandig empfängt. Eine Kompromiss-Antenne hinsichtlich Abmessungen und Gewinn, keine Frage. Für meine Wohnsituation in den Jahren von 2004 bis 2011 jedoch eine gute Wahl, um in einem denkmalgeschützten Haus in der Innenstadt bei minimaler Sichtbarkeit immerhin auf 10 bis 40 Meter auf Kurzwelle funken zu können.</p>
<p>Seitdem ich in einem Haus mit Garten wohne, sind nun Antennen größerer Abmessungen möglich und <a title="Inverted-L-Antenne für 160 Meter" href="http://www.altenfelder.net/2013/02/13/inverted-l-antenne-fur-160-meter/" target="_blank">werden auch eingesetzt</a>. Da ich mich mit diesen Antennen nun auch (wieder) dem Contesten zugewendet habe, kommt die MagLoop nicht mehr so oft zum Einsatz. Sie produziert zwar ein gutes Signal, benötigt zum Abstimmen aber immer etwas Zeit und Aufwand. Mit der Zeit gewinnt man Erfahrung und wird schneller dabei. Trotzdem ist die MagLoop keine Antenne für Conteste, bei denen es darauf ankommt, schnell und unkompliziert, Bänder und Frequenzen wechseln zu können.</p>
<p>Weil mir der <a title="Platz schaffen" href="http://www.altenfelder.net/2013/03/24/platz-schaffen/">Platz im Snack</a> sowieso zu knapp wurde, beschloss ich also, mich von der Antenne zu trennen.</p>
<p>Wie groß war die Enttäuschung, als ich beim Vorbereiten der Verkaufsunterlagen feststellen musste, dass der Stellmotor in der Antenne ausgerechnet jetzt den Geist aufgegeben hatte. Wie gesagt, die Antenne ist mechanisch hervorragend aufgebaut. Dickwandiges Aluminium, großer Plattenkondensator als Edelstahl, Schutzgas-Schweißnähte usw. Einziges mechanisch bewegliches (= verschleißendes) Teil ist der elektrische Stellmotor, der mit einem abgesetzten Steuergerät aus dem Shack heraus bedient wird und den Ring der Loop-Antenne öffnet und schließt. Dadurch ändert sich die Kapazität des Plattenkondensators, so dass die Antenne kHz-genau abgestimmt werden kann.</p>
<p>Der elektrische Motor dieses Stellantriebes war festgefressen, hatte im ersten kalten Winter im neuen Haus wohl doch den Witterungseinflüssen nicht mehr trotzen können. Sieben Jahre auf dem Dach hatten einfach ihre Folgen hinterlassen. Das Gestänge im Antrieb selber war heil geblieben, nur der Elektromotor nicht.</p>
<div id="attachment_333" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.altenfelder.net/2013/04/07/ersatzteile-sind-die-goldgrube-im-after-sales-service/foto/" rel="attachment wp-att-333"><img class="size-medium wp-image-333" alt="Stellantrieb MagLoop Baby" src="http://www.altenfelder.net/wp-content/uploads/2013/05/Foto-300x224.jpg" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Stellantrieb MagLoop Baby (ohne E-Motor)</p></div>
<p>Was tun? Eine gebrauchte Antenne verkaufen zu wollen, deren einziges Verschleißteil kaputt ist, macht aus Verkäufersicht nicht viel Sinn. Also muss ich mich um Ersatz bzw. Reparatur kümmern.</p>
<p>Eine Anfrage per Mail beim deutschen Distributor ergibt, dass der komplette Stellantrieb (also Motor plus Gestänge) 180,- EUR zzgl. Versand kosten würde. Einen einzelnen Motor (ohne Gestänge) könne man nicht liefern. Puh, bei dem Preis für das Ersatzteil wird der anschließende Verkauf der Antenne auch nicht wirklich (betriebswirtschaftlich) sinnvoll.</p>
<p>Und nun? Vielleicht ist der Motor ja als einzelnes Ersatzteil direkt vom Hersteller zu beziehen? Also eine weitere Anfrage per Mail, dieses Mal an den italienischen Hersteller. Der antwortet sinngemäß wie der Distributor, nämlich das der E-Motor nicht einzeln erhältlich sei. Er kann zur Erklärung nachvollziehbare Gründe nennen, warum der Motor nicht einzeln geliefert werden kann. Der vollständige Stellantrieb soll bei ihm 145,- EUR kosten zuzüglich 25,- EUR für den Versand. Ich bin mir nicht sicher, ob die Lieferung aus Italien nicht auch noch durch den Zoll muss (vielleicht kostenlos, aber mit Aufwand verbunden) und nehme Abstand von der Idee.</p>
<p>Ich habe in der Zwischenzeit den Original-Kaufbeleg aus dem Archiv geholt. Ein Verkauf nach Kilopreis beim Altmetallhändler kommt einfach nicht in Frage, dafür war die Antenne damals zu teuer&#8230;</p>
<p>Ein paar Tage gehen ins Land. Ich besuche gerade die Webseite eines großen Elektronik-Versenders, als mir die Idee kommt, dort nach einem alternativen Stellantrieb zu suchen. Satellitenschüsseln und Dachfenster werden doch auch durch solche Antrieb bewegt, vielleicht findet sich ein umrüstbarer Antrieb darunter?</p>
<p>Eine halbe Stunde später habe ich verschiedene Gemütszustände durchlaufen: Erfreut, irritiert, erbost, fasziniert, zufrieden. Was ist passiert?</p>
<p>Ich habe im Versandhandel den baugleichen Antrieb gefunden, der auch in  der Baby-Loop ursprünglich verbaut wurde. Die Aufkleber sind andere, die Abmessungen aber gleich. Der Preis ist auch anders: 39,95 EUR. Versandkostenfrei, wenn man erst einmal die Mindestbestellmenge erreicht hat. Damit liegt der Preis bei 27,5 % der vom Hersteller, bzw. bei 22 % der vom Distributor genannten Preise. Ohne Versandkosten, wohlgemerkt. Die mit eingerechnet, wären es 23,5 % bzw. 21 %. Das sind recht sportliche Spannen, finde ich, und denke wieder einmal &#8220;hättest Du doch etwas gescheites gelernt&#8221;&#8230; <img src='http://www.altenfelder.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Den Antrieb bestellt, erhalten, eingebaut, getestet &#8211; funktioniert! Nun kann ich die Antenne doch noch versuchen zu verkaufen, zu einem halbwegs erträglichen Preis.</p>
<p>Sollte jemand das gleiche Problem haben und nun aus der Bewusstlosigkeit erwachen, in die die Preisanfrage bei Hersteller oder Distributor ihn oder sie gestürzt haben, dann aufgemerkt: Bei Google <a title="Google-Suche nach Ersatz-Stellantrieb für MagLoop Baby" href="http://www.google.de/#output=search&amp;sclient=psy-ab&amp;q=Jaeger+Mini+Aktuator%2FSchubstangenmotor+MN10&amp;oq=Jaeger+Mini+Aktuator%2FSchubstangenmotor+MN10&amp;gs_l=hp.3...765.765.0.2856.1.1.0.0.0.0.104.104.0j1.1.0...0.0...1c.2.14.psy-ab.t3opeIwOCUk&amp;pbx=1&amp;bav=on.2,or.r_qf.&amp;bvm=bv.46751780,d.d2k&amp;fp=f46da38be06cf08d&amp;biw=1280&amp;bih=613" target="_blank">suchen</a> hilft!</p>
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		<title>Platz schaffen</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Mar 2013 11:49:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Modem]]></category>
		<category><![CDATA[Netzteil]]></category>
		<category><![CDATA[PTC-II]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Funkbude liegt im Dachgeschoss und hat eine Grundfläche von 6 qm. Das hat einige Vorteile &#8211; niemand aus der Familie hat mir den Raum beim Einzug streitig gemacht. Durch die Lage sind die Kabellängen zu den UKW-Antennen auf dem Dach &#8230; <a href="http://www.altenfelder.net/2013/03/24/platz-schaffen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Funkbude liegt im Dachgeschoss und hat eine Grundfläche von 6 qm. Das hat einige Vorteile &#8211; niemand aus der Familie hat mir den Raum beim Einzug streitig gemacht. Durch die Lage sind die Kabellängen zu den UKW-Antennen auf dem Dach recht kurz. Es gibt aber auch einen entscheidenden Nachteil &#8211; mir fehlt Stauraum!<span id="more-296"></span></p>
<p>Im Laufe der Jahre hat sich einiges Zeugs bei mir angesammelt. Als ich in jungen Jahren frisch lizensiert und voller Tatendrang war, habe ich viel gekauft, ausprobiert und gebastelt.</p>
<p><a href="http://www.altenfelder.net/2013/03/24/platz-schaffen/img_0777/" rel="attachment wp-att-297"><img class="alignnone size-medium wp-image-297" alt="Shack - Arbeitsplatz" src="http://www.altenfelder.net/wp-content/uploads/2013/03/IMG_0777-300x224.jpg" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Dann kam eine Zeit mit mehreren Wohnsitzen, in der Ausrüstung doppelt angeschafft wurde. Die wanderte dann irgendwann in Kartons und Kisten und wurde dort vergessen. Manches Teil wurde neu gekauft, obwohl bau- oder funktionsgleiches Equipment schon vorhanden war.</p>
<p>Als Frau und Kinder dazu kamen, war aus familiären und wohnlichen Gründen lange Zeit Funkstille, im wahrsten Sinne des Wortes. Seitdem wir im jetzigen Haus wohnen, hat sich das etwas geändert. Nun habe ich den Raum im Haus, den Platz für Antennen und das wieder erwachte Interesse. An dem Thema verfügbare Zeit könnte sich noch etwas bessern.</p>
<p>Wie auch immer, nachdem nun alles aus den Kartons und Kisten wieder ausgepackt und in der Funkbude konsolidiert wurde, stellt sich eine neue Herausforderung: Platz zu schaffen.</p>
<p><a href="http://www.altenfelder.net/2013/03/24/platz-schaffen/img_0778/" rel="attachment wp-att-298"><img class="alignnone size-medium wp-image-298" alt="Shack - Stauraum" src="http://www.altenfelder.net/wp-content/uploads/2013/03/IMG_0778-300x224.jpg" width="300" height="224" /></a></p>
<p>Durch Kauf, Bau, Schenkung und Erbe haben sich mittlerweile sechs Netzteile, vier Mobilfunkgeräte, drei Handfunkgeräte, zwei Modems und Controller, eine Röhren-Endstufe und allerhand anderes Zeugs angesammelt. Viel zu viel, um es alles selber zu nutzen. Wobei ich schon <a title="George Ulm's (W9EVT) Shack" href="http://www.qrz.com/db/W9EVT" target="_blank">ganz andere Shacks</a> gesehen habe&#8230;</p>
<p>Daher möchte ich mich von einigem Gerät trennen, einerseits um Platz zu gewinnen und andererseits gewünschte Neuanschaffungen gegen zu finanzieren.</p>
<p><strong>[Update 3]</strong> Die folgende Verkaufsliste_DL3LBA_20130324 führt auf, wovon ich mich trennen möchte. (Inzwischen sind die Artikel zum Teil verkauft, bzw. im <a title="DB3OM Amateurfunk-Forum" href="http://forum.db3om.de/forum16.html" target="_blank">Kleinanzeigen-Teil des DB3OM-Forums</a> eingestellt.<strong>[/Update 3]</strong><a href="http://www.altenfelder.net/2013/03/24/platz-schaffen/verkaufsliste_dl3lba_20130324/" rel="attachment wp-att-299"><br />
</a></p>
<p>Interessenten können sich nach Absprache alle Geräte und Teile vor Ort ansehen und testen.</p>
<p><strong>[Update]</strong> Ich habe kurze Video-Clips von einigen der Geräte erstellt, die sie in Funktion bzw. aus der Nähe zeigen:</p>
<p><a href="http://www.altenfelder.net/wp-downloads/IMG_0779.MOV">http://www.altenfelder.net/wp-downloads/IMG_0779.MOV</a>    (FT8100R)</p>
<p><a href="http://www.altenfelder.net/wp-downloads/IMG_0780.MOV">http://www.altenfelder.net/wp-downloads/IMG_0780.MOV</a>    (FT8100R)</p>
<p><a href="http://www.altenfelder.net/wp-downloads/IMG_0781.MOV">http://www.altenfelder.net/wp-downloads/IMG_0781.MOV</a>    (FT8100R)</p>
<p><a href="http://www.altenfelder.net/wp-downloads/IMG_0782.MOV">http://www.altenfelder.net/wp-downloads/IMG_0782.MOV</a>    (FT8100R)</p>
<p><a href="http://www.altenfelder.net/wp-downloads/IMG_0783.MOV">http://www.altenfelder.net/wp-downloads/IMG_0783.MOV</a>    (TNC-2C-H)</p>
<p><a href="http://www.altenfelder.net/wp-downloads/IMG_0784.MOV">http://www.altenfelder.net/wp-downloads/IMG_0784.MOV    </a>(PTC-II)</p>
<p><em id="__mceDel"><a href="http://www.altenfelder.net/wp-downloads/IMG_0787.MOV">http://www.altenfelder.net/wp-downloads/IMG_0787.MOV </a>  (FL2100Z)</em></p>
<p><strong>[/Update]</strong></p>
<p><strong>[Update 2]</strong> Der TNC und der PTC-II sind weg, für FT8100, FL2100Z und die MagLoop gibt es Interessenten. <strong>[/Update 2]</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nach dem Contest-Wochenende</title>
		<link>http://www.altenfelder.net/2013/02/25/nach-dem-contest-wochenende/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 17:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amateurfunk]]></category>
		<category><![CDATA[BCC]]></category>
		<category><![CDATA[Contest]]></category>
		<category><![CDATA[160m]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Buxtehude]]></category>
		<category><![CDATA[CQWW]]></category>
		<category><![CDATA[DL3LBA]]></category>
		<category><![CDATA[Funkamateur]]></category>
		<category><![CDATA[Funkgerät]]></category>
		<category><![CDATA[Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Grundstück]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte ja gewusst, dass die Zeit am Wochenende knapp sein würde. Dass sie sooo knapp sein würde, hatte ich aber nicht geahnt. Nachdem Antenne und Mantelwellensperre rechtzeitig fertig geworden waren, wollte ich das Konstrukt eigentlich am Freitag nachmittag fertig &#8230; <a href="http://www.altenfelder.net/2013/02/25/nach-dem-contest-wochenende/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja gewusst, dass die Zeit am Wochenende knapp sein würde. Dass sie sooo knapp sein würde, hatte ich aber nicht geahnt.<span id="more-258"></span></p>
<p>Nachdem <a title="Inverted-L-Antenne für 160 Meter" href="http://www.altenfelder.net/2013/02/13/inverted-l-antenne-fur-160-meter/">Antenne</a> und <a title="Antenne doch noch nicht fertig" href="http://www.altenfelder.net/2013/02/19/antenne-doch-noch-nicht-fertig/">Mantelwellensperre</a> rechtzeitig fertig geworden waren, wollte ich das Konstrukt eigentlich am Freitag nachmittag fertig aufgebaut haben. Schließlich war nicht damit zu rechnen, dass meine grob auf Länge gebrachte Antenne auf Anhieb im gewünschten Frequenzbereich resonant sein würde. Erst recht nicht angesichts des alles andere als idealen Aufbauortes: Tannen direkt neben dem Vertikalteil, ein Metall-Gerätehaus quasi am Fußpunkt der Antenne und das Haus mit all seinen Regenrinnen und Fallrohren auch nur drei, vier Meter entfernt.</p>
<p><a href="http://www.altenfelder.net/2013/02/25/nach-dem-contest-wochenende/dscn6593/" rel="attachment wp-att-265"><img class="alignnone size-medium wp-image-265" alt="Inverted-L zwischen Tannen, Haus und Geräteschuppen" src="http://www.altenfelder.net/wp-content/uploads/2013/02/DSCN6593-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Bis zum Mittag wollte ich noch im Büro arbeiten und die Schulung vorbereiten, die ich am Sonnabend in Kassel halten müsste. Dann zwischen Mittag und Abreise die Antenne aufbauen und ggfs. längen oder kürzen. Natürlich kam es anders. Die Schulungsunterlagen waren dann doch nicht rechtzeitig fertig, es mussten noch Rahmenbedingungen organisiert werden und einiges mehr. Das Mittagessen fiel aus und ich blieb bis 15 Uhr im Büro. Dann schnell nach Hause, Klamotten packen und um 16 Uhr fuhr ich nach Kassel.</p>
<p>Die Schulung verlief gut, aber mit Nachbesprechung und Manöverkritik wurde es doch 18:30 Uhr, bis ich mit dem Auto wieder in Kassel loskam. Schneetreiben hatte eingesetzt. Macht nichts, die Autobahnen werden ja immer als erstes geräumt. Dachte ich. War aber nicht so.</p>
<p>Zeitweilig war die linke Spur knöchelhoch mit Schnee bedeckt, die andere(n) nur in den ausgefahrenen Spurrinnen befahrbar. Dann ging nicht mehr als 60 km/h. Erst ab dem Dreieck Walsrode wurden die Straßenverhältnisse besser und so war ich um 22 Uhr zu Hause.</p>
<p>Dort waren die Vorbereitungen für den Familienbesuch anlässlich Tjarkos Geburtstag noch in vollem Gange. Ich half mit und um Mitternacht war der Tag dann zuende. Die Antenne lag nach wie vor jungfräulich im Shack. Meine ursprüngliche Wunschvorstellung, schon in dieser Nacht im Contest mitzumischen, war in der Realität angekommen.</p>
<p>Am nächsten Morgen wurden die restlichen Vorbereitungen für die Familienfeier getroffen. Um 10:30 Uhr war dann alles fertig und ich konnte mich um die Antenne kümmern. Zunächst den langen Schenkel der Windom vom Mast nehmen und den sperrigen und knickempfindlichen DX-Wire so im  Beet drapieren, dass weder jemand darüber fällt noch  der Draht Schaden nimmt.</p>
<p>Dann den neuen Draht für die Inverted-L vorsichtig radial abrollen, um auch hier Knicke zu vermeiden. So etwas macht man am besten zu zweit, damit der Draht unter leichter Spannung gehalten werden kann und sich nicht sprungartig abwickelt und dabei spontan verspleißt. Ich war aber allein und so dauerte das entsprechend länger.</p>
<p>Als nächstes habe ich den Spieth-Mast mit dem Vertikalteil der Antenne errichtet. Der Isolator, durch den der Draht oben gehalten und dann in die Horizontale geführt wird, sitzt etwa 40cm unterhalb der Mastspitze. Damit das oben an den vollen zehn Metern fehlende Stück ausgeglichen wird, setze ich den Fiberglasmast auf ein Meterstück Stahlmast. An der entgegen gesetzten Öse des Isolators habe ich Abspannleine befestigt, um Mast und Antenne auf Spannung ziehen zu können. Leider hat sich diese Leine mit dem DX-Wire beim Hochziehen verheddert. Um sie zu entwirren, müsste ich den Mast wieder einholen.</p>
<p>Dafür ist aber nun keine Zeit mehr, ich muss die ersten Gäste vom Bahnhof abholen. So steht der Antennenmast mit dem nur schlapp gespannten Draht, angeschlossener Mantelwellensperre und Koaxkabel, aber noch ohne Radialnetz. Ich bin frustriert. Die Aussicht auf eine Teilnahme zumindest in den Abendstunden schwindet.</p>
<p><a href="http://www.altenfelder.net/2013/02/25/nach-dem-contest-wochenende/dscn6590/" rel="attachment wp-att-264"><img class="alignnone size-medium wp-image-264" alt="Unzureichend abgespannter Mast" src="http://www.altenfelder.net/wp-content/uploads/2013/02/DSCN6590-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Der Geburtstag verläuft, wie Geburtstage so verlaufen. Man isst, man unterhält sich, es wird gelacht und gescherzt. Den Contest habe ich innerlich abgehakt. Erst nachdem alle Gäste am Abend wieder weg sind, denke ich wieder daran. Macht das jetzt noch Sinn? Ich gehe ins Shack und nehme einen ersten SWR-Test der Antenne vor &#8211; es liegt im gesamten Band bei unendlich. Natürlich, das Radialnetz ist ja noch nicht angeschlossen, kann ja gar nicht gehen!</p>
<p>Wie auch immer, erst muss alles wieder aufgeräumt werden. Gegen 19:30 Uhr ist das soweit. Natürlich ist es draußen längst dunkel, das Hoflicht würde kaum ausreichen, die fehlenden Arbeiten angemessen auszuführen. Egal, ich versuche es.</p>
<p>Ich hole die aufgerollten Radiale aus dem Shack und gehe nach draußen. Mit klammen Fingern &#8211; noch friert es &#8211; schraube ich die Kabelösen an die vorbereitete Befestigung am Erdspieß, an der alle Radiale zusammen laufen. Im Dunkeln gehen mir ein oder zwei der kürzeren Drähte dabei verloren. Hilft nichts, dann müssen die neuen, 20 Meter langen Drähte es eben heraus reißen.</p>
<p>Beim Versuch, das erste Radial von der Drahtrolle abzuwickeln, passiert mir das, was ich tagsüber beim DX-Wire befürchtet hatte. Einige Windungen des sperrigen Kabels (Litze, kein Volldraht!) rutschen mir aus den kalten Fingern und verspleißen sich. In Sekundenschnelle halte ich ein Kabelknäuel in den Händen, dass ich im Dunkeln ohne Gefühl in den Fingern nicht wieder entwunden bekommen. Verdammt!</p>
<p><a href="http://www.altenfelder.net/2013/02/25/nach-dem-contest-wochenende/dscn6592/" rel="attachment wp-att-262"><img class="alignnone size-medium wp-image-262" alt="Kabelknäuel" src="http://www.altenfelder.net/wp-content/uploads/2013/02/DSCN6592-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Bei den nächsten drei Radialen bin ich doppelt vorsichtig und schaffe es, sie geradlinig auszulegen. In Summe habe ich schließlich drei Radiale à 20 Meter, eines von 15 Metern Länge und nochmal eine Handvoll mit Längen zwischen einem und fünf Metern.</p>
<p>Was soll&#8217;s, die Antenne ist sowieso nicht resonant, daran werden auch die paar Meter Draht nichts mehr ändern. Durchgefroren gehe ich rein. Es ist 20:30 Uhr, der Tatort läuft schon. Der besten Ehefrau von allen verkünde ich, dass ich gerne noch der Form halber die Antenne ausprobieren möchte. Vermutlich würde sie aber sowieso nicht funktionieren und dann wäre ich in einer Viertelstunde wieder zurück. Nur im ganz unwahrscheinlichen Fall, dass sie funktioniert, würde ich länger bleiben. Genehmigt. Danke.</p>
<p>Im Shack drehe ich den FT-1000MP an und schalte auf 160 Meter. Der Contest läuft noch, ich kann bei Drehen über das Band jede Menge Stationen hören. Dann der zweite SWR-Test an diesem Tag, jedoch der erste mit wirklich fertig (na ja) gestellter Antenne.</p>
<p>Was ist das? Ein Wunder! Die Antenne ist resonant! Zumindest resonant genug, das der Tuner im Transceiver nicht meckert, sondern sich in allen Bereichen des Bandes die Antenne schön dreht. Zum Ende hin wird das SWR dann schlechter, aber was soll`s?</p>
<p>Vor fünf Minuten dachte ich noch, dass wirklich alle Liebesmühe umsonst gewesen wäre. Nun habe ich etwas vor mir, dass allem Anschein nach tatsächlich die Bezeichnung Antenne ansatzweise verdient.</p>
<p>Rechner hochfahren, Logprogramm für den richtigen Contest einstellen und los geht&#8217;s! Nach dem ganzen Aufwand wollte ich zumindest das gleiche Ziel wie DK1AX erreichen, dessen Mail auf dem BCC-Reflektor ich am Sonnabend morgen mit Belustigung gelesen hatte. Olympischer Gedanke &#8211; dabei sein ist alles, zehn oder zwanzig QSOs würden reichen.</p>
<p>Tja, was soll ich sagen? Die ersten zehn Verbindungen hatte ich in acht Minuten im Log. Unglaublich, ich werde auf 160 Meter mit dieser Antenne gehört! Die zwanzig QSOs hatte ich weitere 12 Minuten später im Log. Was nun, aufhören? Nein, ein bisschen geht noch.</p>
<p>Wagemutig setzte ich mir das nächste Ziel auf 50 Kontakte. Das hatte ich um 21:01 UTC erreicht. Eine Stunde noch bis Contestende, nun kann ich auch weiter machen. Um 21:58 UTC kommt die letzte Verbindung ist Log, Nummer 83. Ich bin völlig von den Socken, das hatte ich wirklich nicht gedacht. Und ich freue mich darüber!</p>
<p>Am nächsten Tag kann ich bei Tageslicht sehen, wie mein Gebilde tatsächlich aussieht. Windschief, schlapp durchhängender Draht und ein Radialnetz mit übereinander statt nebeneinander liegenden Drähten.</p>
<p><a href="http://www.altenfelder.net/2013/02/25/nach-dem-contest-wochenende/dscn6594/" rel="attachment wp-att-266"><img class="alignnone size-medium wp-image-266" alt="Wie war das noch, die Drähte dürfen nicht übereinander liegen?" src="http://www.altenfelder.net/wp-content/uploads/2013/02/DSCN6594-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für mich wirklich ein kleines Wunder, dass die Antenne überhaupt funktioniert hat. Wie der Contest wohl verlaufen wäre, wenn ich mit ausreichend Vorbereitungszeit alles hätte <em>richtig</em> <em>machen</em> können? Auf jeden Fall habe ich genug Ansatzpunkte, um beim nächsten Einsatz der Antenne noch zu optimieren.</p>
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		<item>
		<title>Antenne doch noch nicht fertig</title>
		<link>http://www.altenfelder.net/2013/02/19/antenne-doch-noch-nicht-fertig/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 17:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im BCC-Handbuch habe ich einen Hinweis auf eine Mantelwellensperre gefunden, den ich im Bericht von DK5WL nicht gesehen oder überlesen habe. Das Handbuch für den Contester des Bavarian Contest Clubs ist eine wahre Fundgrube guter Tipps und Hinweise für angehende &#8230; <a href="http://www.altenfelder.net/2013/02/19/antenne-doch-noch-nicht-fertig/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im BCC-Handbuch habe ich einen Hinweis auf eine Mantelwellensperre gefunden, den ich im Bericht von DK5WL nicht gesehen oder überlesen habe.<span id="more-251"></span></p>
<p>Das <a title="BCC Handbuch für den Contester (PDF)" href="http://www.bavarian-contest-club.de/handbuch/" target="_blank">Handbuch für den Contester</a> des Bavarian Contest Clubs ist eine wahre Fundgrube guter Tipps und Hinweise für angehende Contester und auch alte Hasen. Im konkreten Fall hat mir der Hinweis im Abschnitt 2.1.6 auf die Mantelwellensperre die Augen geöffnet. Für meine Inverted-L für 160m ist das quasi ein Muss.</p>
<p>Ein bisschen Zeit bleibt mir noch bis zum Contest und zum Glück liefern die Versender das notwendige Material innerhalb weniger Tage. Schon liegt alles Nötige auf meiner Werkbank:</p>
<p><a href="http://www.altenfelder.net/2013/02/19/antenne-doch-noch-nicht-fertig/dscn6536/" rel="attachment wp-att-252"><img class="alignnone size-medium wp-image-252" alt="Material für die Mantelwellensperre" src="http://www.altenfelder.net/wp-content/uploads/2013/02/DSCN6536-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Koax-Kabel habe ich noch genug liegen, Stecker waren auch noch da. Was fehlte, waren die Kabelbuchsen, die Ferritringkerne und ausreichend großer Schrumpfschlauch.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-253" alt="Ringkerne auf Kabel" src="http://www.altenfelder.net/wp-content/uploads/2013/02/DSCN6538-300x225.jpg" width="300" height="225" /></p>
<p>Die Ferritringkerne werden auf das Kabel gefädelt, an beiden Seiten Stecker bzw. Buchse montiert und dann das ganze mit Schrumpfschlauch überzogen und wasserdicht gemacht. Bei dem Schlauch habe ich aus dem Grund für ein Modell entschieden, das beim Erwärmen nicht nur schrumpft, sondern auch ein Harz flüssig werden lässt, das nach dem Abkühlen keinen Raum zwischen Schlauch und Kabel frei lässt und wirklich komplett abdichtet.</p>
<p><a href="http://www.altenfelder.net/2013/02/19/antenne-doch-noch-nicht-fertig/dscn6552/" rel="attachment wp-att-254"><img class="alignnone size-medium wp-image-254" alt="Fertige und fast fertige Mantelwellensperre " src="http://www.altenfelder.net/wp-content/uploads/2013/02/DSCN6552-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Bild zeigt eine fertige Sperre und darunter die noch mit Schlauch zu umhüllende Version.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Inverted-L-Antenne für 160 Meter</title>
		<link>http://www.altenfelder.net/2013/02/13/inverted-l-antenne-fur-160-meter/</link>
		<comments>http://www.altenfelder.net/2013/02/13/inverted-l-antenne-fur-160-meter/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 15:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amateurfunk]]></category>
		<category><![CDATA[BCC]]></category>
		<category><![CDATA[Contest]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<category><![CDATA[Garten]]></category>
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		<category><![CDATA[Radiale]]></category>

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		<description><![CDATA[Um am CQWW-Contest Ende Februar teilnehmen zu können, brauche ich eine Antenne für das 160-Meter-Band. Auf mein Grundstück mitten in der Stadt, umgeben von aufmerksamen Nachbarn kommt eine Inverted-L-Antenne in Frage. Nach Recherche in Literatur und dem Internet habe ich &#8230; <a href="http://www.altenfelder.net/2013/02/13/inverted-l-antenne-fur-160-meter/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Um am CQWW-Contest Ende Februar teilnehmen zu können, brauche ich eine Antenne für das 160-Meter-Band. Auf mein Grundstück mitten in der Stadt, umgeben von aufmerksamen Nachbarn kommt eine Inverted-L-Antenne in Frage.<span id="more-241"></span></p>
<p>Nach Recherche in Literatur und dem Internet habe ich mich für diese Bauform entschieden. Ausschlaggebend war der Beitrag von <a title="“Invisible” DX Antenna for the Low Bands (PDF)" href="http://www.160m.de/Invisible%20Antenna080406.pdf" target="_blank">DK5WL auf 160m.de</a>, der ähnliche Bedingungen wie meine beschreibt und vor allem das gleiche Material verwendet hat, das ich noch umherliegen habe &#8211; eine 43m-Rolle DX-Wire.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-242" alt="Komplettes Material für die Inverted-L" src="http://www.altenfelder.net/wp-content/uploads/2013/02/DSCN6531-300x225.jpg" width="300" height="225" /></p>
<p>Anders als er werde ich die Antenne aber nur als Monoband-Ausführung bauen, hübsch einfach. Ebenso wie er muss ich mit einem eingeschränkten Radialsystem auskommen. Einerseits, weil der Vertikalteil der Antenne sehr dicht an der Grundstücksgrenze stehen muss und dahinter nur noch ein schmaler Grünstreifen uns vom Bach hinterm Haus trennt. Andererseits fehlen mir sowohl die Zeit, hunderte Meter Draht im Boden zu vergraben als auch das (Ein-) Verständnis der Familie dafür.</p>
<p>Alles was ich brauche, sind also der eigentliche Antennendraht (DX-Wire), UHF-Stecker bzw. Buchsen (den auf dem Bild zu sehenden Stecker habe ich dann doch gegen eine Buchse tauschen können), Isolatoren und Schrumpfschlauch. Abspannleine ist auch noch eine ganze Rolle da, 30 Meter Dyneema.</p>
<p><a href="http://www.altenfelder.net/2013/02/13/inverted-l-antenne-fur-160-meter/dscn6534/" rel="attachment wp-att-243"><img class="alignnone size-medium wp-image-243" alt="Fertige Antenne" src="http://www.altenfelder.net/wp-content/uploads/2013/02/DSCN6534-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Das eine Ende vom Draht befreie ich von der schwarzen Isolierung und löte ihn in den Innenleiter der UHF-Buchse. An den Schirmungsteil löte ich ein kurzes Stück Draht mit einer Crimp-Öse, an der ich später das Radialnetz anschließen werde. Alles schön mit Schrumpfschlauch ummantelt, damit die Feuchtigkeit zumindest langsamer hinein kriechen kann. Vom anderen Ende des Drahtes messe ich ungefähr fünf Meter ab, schlage das Ende um und befestige ich einen Isolator. Jetzt habe ich 38 Meter Antennendraht, also rechnerisch Lambda-Viertel mal Verkürzungsfaktor von 0,95.</p>
<p>Den Vertikalteil von etwa 10 Metern errichte ich mit einem Spieth-Fiberglasmast, dessen Spitze genau in das mittlere Loch des Isolators passt. Dadurch fehlen mir am oberen Ende etwa 30-40cm an den vollen zehn Metern, die ich am unteren Ende mit einem Hilfsmast ausgleichen muss. Die verbleibenden 26m Draht werden horizontal zum Mast am Grundstücksende geführt, an dem sonst meine Windom-Antenne hängt. Deren längeren Schenkel muss ich für die Dauer des 160m-Contests dann abhängen, damit sich die Drähte nicht gegenseitig beeinflussen.</p>
<p>Überhaupt wird das Strahlungsdiagramm der Antenne alles andere als optimal sein, da der Vertikalmast in unmittelbarer Nähe zu Tannen und einem metallenen Gerätehaus stehen wird. Wir werden sehen, ob und wie die Antenne funktionieren wird.</p>
<p><a href="http://www.altenfelder.net/2013/02/13/inverted-l-antenne-fur-160-meter/dscn6535/" rel="attachment wp-att-244"><img class="alignnone size-medium wp-image-244" alt="Antenne und ihre Radiale" src="http://www.altenfelder.net/wp-content/uploads/2013/02/DSCN6535-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Zuletzt schneide ich von der vorhandenen Rolle mit Draht noch vier Stücke je 20 Meter ab, an deren einem Ende ich jeweils wieder Ösen ancrimpe. Die bilden dann meine Radiale, die ich um die schon vorhandenen Drähte (der Spieth-Mast trägt sonst meine Urlaubsantenne, eine Spieth-Vertikal) ergänzen werde. Da wir in einem ehemaligen Moorgebiet wohnen, der ganze Boden rundherum  feucht bis nass ist, hoffe ich auf einen funktionierenden Kompromiss durch eine mittlere bis hohe Leitfähigkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mountain Lion und ich &#8211; Freundschaft sieht anders aus.</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 16:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kai</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach längerem Zögern habe ich nun doch mein MacBook auf Mountain Lion, sprich MacOS X 10.8.2, aktualisiert. Auslöser dafür war die gewachsene Inkompatibilität von Kalender und Adressen auf dem Rechner und der iPhone-Synchronisation, die mit aktuellen iOS nur noch mit &#8230; <a href="http://www.altenfelder.net/2013/02/12/mountain-lion-und-ich-freundschaft-sieht-anders-aus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach längerem Zögern habe ich nun doch mein MacBook auf Mountain Lion, sprich MacOS X 10.8.2, aktualisiert. Auslöser dafür war die gewachsene Inkompatibilität von Kalender und Adressen auf dem Rechner und der iPhone-Synchronisation, die mit aktuellen iOS nur noch mit iCloud funktioniert. Mein Eindruck? Verheerend.<span id="more-235"></span></p>
<p>Seit der Umstellung ist das MacBook subjektiv sehr träge geworden. Öfter als früher warte ich auf das System, das jetzt gefühlt viel mehr mit sich selbst beschäftigt ist. Das ansonsten von Windows bekannte und verspottete Phänomen, eine immer voller und komplexer werdenden Registry, die den Rechner ständig weiter ausbremst, sehe ich hier jetzt auch.</p>
<p>Ebenfalls gefühlt und nicht gemessen, ist dafür Apples Browser Safari einen Tick schneller geworden.  Das bringt aber nichts, weil sich das Programm nun häufiger mal verabschiedet.</p>
<p>Das gilt leider auch für andere Programme, kann also nicht nur an einer schlecht programmierten Applikation liegen. Abstürze habe ich bislang bei folgenden Programmen beobachtet:</p>
<ul>
<li><span style="line-height: 15px;">Mail</span></li>
<li>Safari</li>
<li>Fritz.mac Suite</li>
<li>LiveScribe</li>
</ul>
<p>Was in der neuen OS-Version auch nicht mehr funktioniert, ist die Unterstützung von PGP-Mail für Apples Mail. Schon früher haben die Entwickler der freien Verschlüsselungslösung längere Zeit benötigt, bis sie die von Apple undokumentiert veränderten (&#8220;verbesserten&#8221;) Schnittstellen wieder unterstützen konnten. Das scheint nun ganz in den Sternen zu stehen.</p>
<p>Da ich auf Verschlüsselung von Mails aber nicht verzichten kann, werde ich mich mit S/MIME beschäftigen müssen. Das wird dann auch von Apple Mail nativ unterstützt.</p>
<p>Ebenfalls ärgerlich ist, dass viele Anwendungen mit Mountain Lion einfach nicht mehr funktionierten.</p>
<p>Livescribe musst ich neu installieren, weil der EchoPen nicht mehr erkannt und synchronisiert wurde.</p>
<p>Die Treiber für meinen UMTS-Stick von Huawei funktionierten nicht mehr, die Applikation zur Einwahl verlangte nach Java, welches neu installiert werden musste.</p>
<p>Die alte Gimp-Version erforderte einen X-Server, der nun nicht mehr zum Lieferumfang von MacOS gehört. Glücklicherweise gibt es inzwischen ein neues Gimp, das kein X mehr erfordert.</p>
<p>In Summe bin ich von dem Update mehr als enttäuscht. Die bisherigen Erfahrungen mit Apple und seinen Produkten waren eigentlich gut, doch in den letzten Monaten ließ meine Zufriedenheit stetig nach. Ob das nun mit dem Ableben von Steve Jobs zusammenhängt oder nicht, sei dahin gestellt.</p>
<p>Auf jeden Fall muss mir Apple ganz schön helfen, sie noch zu mögen. Es könnte sein, dass  mein Exkurs in die Apple-Welt schon bald beendet ist und ich mich nach Alternativen umsehen werde.</p>
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