Abgesoffene Koaxkabel ersetzt


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Längere Zeit hatte ich mich nicht mit meinen UKW-Antennen beschäftigt, wahrscheinlich aus Freude über die gut funktionierende 6-Band-Windom. Als ich in den Weihnachtsferien dann mal auf 2m  und 70cm über das Band drehte und auch CQ rufen wollte, dann die Erkenntnis: Auf allen Antennen lag das SWR über 1:5! 

Als nun am Wochenende für ein paar Stunden die Sonne schien, bin ich aufs Dach geklettert, um mir die Antennen mal aus der Nähe anzusehen. Die Ursache für das hohe SWR wurde mir schnell klar, als aus dem ersten Steckverbinder nach dem Aufschrauben Wasser lief – die Kabel waren abgesoffen.

Zuerst dachte ich noch, mit dem Ersetzen der Stecker wäre es getan. Doch nachdem ich Stück für Stück das Kabel an der 2m-Yagi kürzte und immer nur korrodiertes Geflecht vorfand, stand fest, dass die Zuleitung bis zum Balun der Antenne erneuert werden müsste.

Also beide Antennen abmontiert und mit ins Shack genommen. Obwohl die Anschlussbox vergossen war, kam ich gut an das Koaxkabel heran und konnte es durch ein vorhandenes, an einer Seite schon konfektioniertes, Reststück Aircom+ ersetzen.

Bei der 70cm-Yagi hatte ich mehr Glück, nach dem dritten abgeschnittenen10cm-Stück Kabel kam endlich blankes Kupfergeflecht zum Vorschein. Zur Sicherheit noch einmal 10cm abgeschnitten und dann einen neuen N-Stecker montiert – fertig.

Zurück auf dem Dach habe ich die Magnetic Loop zurück gebaut und stattdessen beide UKW-Yagis direkt übereinander auf den Rotor gesetzt. Vorher waren sie mit Seitenauslegern links und rechts von der Loop auf gleicher Höhe montiert.

Zwar ist die Loop eine tolle Antenne, die von 10 bis 40m komplett durchstimmbar ist, gegenüber einem Dipol keine Verluste aufweist und im Gegensatz dazu ein sehr schmalbandiges Signal mit weniger QRM erzeugt. Dafür ist jedoch der Bandwechsel und auch das Abstimmen innerhalb eines Bandes recht zeitaufwändig.

Solange man während eines Contestes nur auf einer Frequenz bleibt und dort CQ ruft, muss das kein Nachteil sein. Wenn man aber S&P-Betrieb macht und Multiplikatoren sucht, wird das schnell zum Nachteil. Also runter mit der MagLoop und rauf mit den UKW-Antennen.

Auf die Weise sind nun beide Yagis in größerer Höhe über dem Dach montiert, was dem SWR ja auch zugute kommt. Und wenn ich es richtig sehe, müsste oberhalb noch Platz für eine 6m-Antenne sein – sowohl Windlast als auch Gewicht müssten das zulassen.

Nachdem ich im vom Shack aus das SWR auf den Antennen überprüft und für gut befunden habe, wurden die neuen Stecker auf dem Dach noch mit selbstverschweißendem Isolierband abgedichtet.

Und was die MagLoop angeht, wer weiß, vielleicht komme ich ja noch in diesem Jahr zu einer drehbaren Lösung für die höheren KW-Bänder…

Autor: Kai

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