Testaufbau für ILLW bei H63

Stations- und Aufbautest für den ILLW bei H63

Heute war ich auf einen Kurzbesuch bei H63 in Wennigsen, die ihre G5RV-Antenne für den Einsatz am ILLW-Wochenende auf Fehmarn ausprobieren.

Die 63er spannen ihre G5RV-Antenne an drei portablen Masten auf. Der Mittelmast trägt den Speisepunkt samt Hühnerleiteranpassung und sorgt dafür, dass die Antennenmitte nicht durchhängt.

G5RV-Antenne an drei Masten aufgehangen
G5RV-Antenne an drei Masten aufgehangen

An jedem Antennenende steht dann noch ein weiterer Mast, so dass die Antenne dann tatsächlich auf gesamter Länge auf annähernd gleicher Höhe hängt. Für einen portablen Aufbau finde ich persönlich das schon sehr aufwändig, da jeder Mast aufgerichtet und in mehreren Ebenen abgespannt werden muss. Je nach Aufbauort kann man eventuell auf einen oder beide Endmasten verzichten und vorhandene Auf- bzw. Abspannpunkte wie Bäume zurück greifen.

Der Strom kommt bei H63 wie bei den meisten FD-Stationen aus einem tragbaren Stromerzeuger. Viele Funkamateure schwören auf die modernen Inverter-Stromerzeuger, da sie saubere sinusförmige Spannung liefern und lastabhängig ihre Motorleistung herunter regeln können. In Wennigsen habe ich hingegen einen „herkömmlichen“, allerdings recht leistungsstarken Moppel gesehen, der neben 230 auch 400 Volt Wechselspannung liefert.

Station fielddaymäßig in Holzkiste verbaut
Station fielddaymäßig in Holzkiste verbaut

Erwähnenswert ist der Stationsaufbau bei H63. Der OV hat sowohl KW- und UKW-Transceiver mitsamt Stromversorgung, Messgeräten und Lautsprecher in einer tragbaren Holzkiste verbaut. Alle Anschlüsse sind demnach immer fest verdrahtet und es braucht beim Einsatz im Feld keinen fliegenden Aufbau. Der OV nutzt dieses Konzept für seine FD-und Lighthouse-Aktivitäten und ist damit gleichzeitig für Notfunk-Einsätze schnell einsatzbereit.

Autor: kai

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