UNIX wurde in den 70er Jahren in den BELL LABORATORIES von Ken Thompson und Dennis Ritchie entwickelt. Eng damit ist die Entwicklung der Programmiersprache C verbunden, die in heutigen Versionen von UNIX etwa 90 Prozent des Quellcodes ausmacht. Die restlichen Anteile sind in Maschinensprache (Assembler) geschrieben. Dieser Umstand ermöglicht es, das Betriebssystem mit relativ wenig Aufwand auf verschiedene Rechnerplattformen zu übertragen, da nur wenig maschinennaher Code enthalten ist. UNIX bzw. UNIX-ähnliche Betriebssysteme existieren heute für fast alle auf dem Markt erhältlichen Rechner. Es gibt dabei zwei verschiedene Entwicklungsrichtungen, nämlich System V (AT&T) und BSD (U. C. Berkeley) . Sie unterscheiden sich in einigen Kommandos sowie in Teilen des Verzeichnisbaumes -- für die normale Benutzerin ist dieser Unterschied nicht erkennbar und daher nicht von Wichtigkeit.