Spezielle Dateien (special devices) regeln unter Unix Ein- und Ausgabe auf Geräte wie Terminals , Drucker und serielle Schnittstellen und alle Bestandteile der Hardware wie Festplatten , Floppylaufwerke oder I/O-Kontroller . Sie werden deshalb auch ,,Gerätedateien`` genannt, die mit dem Kernel in Verbindung stehen und von ihm verwaltet werden. Dieser nimmt den Datenstrom auf und lenkt ihn zur gegebenen Zeit an das entsprechende Gerät weiter. Gerätedateien belegen keinen Platz auf der Festplatte, besitzen aber ebenso Zugriffsrechte wie normale Dateien und Verzeichnisse.
In dem Verzeichnis /dev und dessen Unterverzeichnissen finden sich Einträge für z. B. Floppylaufwerke (/dev/fd), die virtuellen Terminals (/dev/pts) und andere. Im Gegensatz zu DOS wird unter Unix ein Gerät als eine Datei angesehen, in die man hineinschreiben oder die man auslesen kann. Bei special devices für Ein- und Ausgabe wird noch zwischen Character und Block Device unterschieden: